Letzte Chance 2026: EAG-Fördercall für Photovoltaik und Stromspeicher startet im Oktober

Von 8. bis 22. Oktober 2026 öffnet der dritte und gleichzeitig letzte EAG-Fördercall des Jahres für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher. Für Industrie- und Gewerbeunternehmen bietet sich damit noch einmal die Möglichkeit, Investitionszuschüsse für die Neuerrichtung oder Erweiterung einer Photovoltaikanlage zu beantragen.

Steigende Netzkosten, volatile Energiepreise und zunehmende Anforderungen an die betriebliche Energieversorgung machen die eigene Stromerzeugung für Unternehmen immer relevanter. Photovoltaik ermöglicht es, einen Teil des Energiebedarfs direkt am eigenen Standort zu decken und den Strombezug aus dem öffentlichen Netz langfristig zu reduzieren.

Mit dem letzten EAG-Fördercall 2026 können Unternehmen ihre geplante Investition zusätzlich wirtschaftlich unterstützen lassen.

 

Fördercall von 8. bis 22. Oktober 2026

Der dritte Fördercall startet am 8. Oktober 2026 um 17:00 Uhr und endet am 22. Oktober 2026 um 23:59 Uhr. Gefördert werden die Neuerrichtung sowie die Erweiterung von Photovoltaikanlagen bis zu einer Leistung von 1.000 kWp. Auch Stromspeicher können im Zuge des Fördercalls berücksichtigt werden, sofern diese gemeinsam mit einer neuen oder erweiterten Photovoltaikanlage beantragt werden.

Für 2026 gelten folgende Fördersätze:

  • Kategorie A bis 10 kWp: 150 Euro/kWp
  • Kategorie B über 10 bis 20 kWp: 140 Euro/kWp
  • Kategorie C über 20 bis 100 kWp: maximal 130 Euro/kWp
  • Kategorie D über 100 bis 1.000 kWp: maximal 120 Euro/kWp
  • Stromspeicher: 150 Euro/kWh

 

Für den Oktober-Call stehen laut aktueller EAG-Investitionszuschüsseverordnung jeweils 2 Millionen Euro Förderbudget für die Kategorien A, B, C und D zur Verfügung.

 

Besonders relevant für Industrie und Gewerbe: Kategorie D

Für größere Gewerbe- und Industriestandorte ist insbesondere die Kategorie D für Photovoltaikanlagen mit mehr als 100 bis 1.000 kWp relevant.

Anders als bei den kleineren Kategorien A und B erfolgt die Reihung der Förderanträge in den Kategorien C und D über ein verkehrtes Bieterverfahren. Entscheidend ist damit nicht ausschließlich der Zeitpunkt der Einreichung: Projekte mit einem geringeren beantragten Förderbedarf je kWp werden bei der Vergabe der verfügbaren Fördermittel entsprechend vorgereiht.

Eine sorgfältige Vorbereitung und strategische Gebotslegung sind daher wesentliche Bestandteile der Antragstellung.

 

Stromspeicher: Förderung nur in Kombination mit Photovoltaik

Auch die Investition in einen Stromspeicher kann mit 150 Euro pro kWh unterstützt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass der Speicher gemeinsam mit einer neu errichteten oder erweiterten Photovoltaikanlage beantragt wird. Eine alleinige Förderung eines neuen Speichers oder einer Speichererweiterung ist im Rahmen dieses Fördermodells nicht vorgesehen.

Gerade für energieintensive Unternehmen kann die Kombination aus Photovoltaik und Batteriespeicher wirtschaftlich interessant sein. Überschüssiger Solarstrom kann zwischengespeichert und zeitversetzt genutzt werden. Gleichzeitig eröffnen Batteriespeicher weitere Möglichkeiten, etwa zur Eigenverbrauchsoptimierung oder zur Reduktion betrieblicher Lastspitzen.

 

Zusätzlicher „Made in Europe“-Bonus

Wer bei seinem Projekt auf Komponenten aus europäischer Wertschöpfung setzt, kann darüber hinaus vom „Made in Europe“-Bonus profitieren. Für förderfähige PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher ist jeweils ein Zuschlag von 10 Prozent auf den gewährten Fördersatz möglich – insgesamt kann sich damit ein Zuschlag von bis zu 30 Prozent ergeben, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

 

Von der Förderabwicklung bis zum fertigen Energiesystem

Eine erfolgreiche Fördereinreichung beginnt bereits deutlich vor dem eigentlichen Fördercall. Technische Auslegung, Abstimmung mit dem Netzbetreiber und die richtige Förderstrategie sollten frühzeitig berücksichtigt werden.

 

Volturo übernimmt für Sie die vollständige Vorbereitung und Abwicklung der EAG-Förderung.

Wir begleiten Ihr Projekt vom Ansuchen beim zuständigen Netzbetreiber über die Vorbereitung und Einreichung des Förderantrags sowie die strategische Gebotslegung bis zur weiteren Förderabwicklung.

Damit endet unsere Unterstützung jedoch nicht bei der Förderzusage: Als Umsetzungspartner planen und realisieren wir Ihr Photovoltaik- und Batteriespeichersystem abgestimmt auf die technischen Anforderungen, Lastprofile und wirtschaftlichen Ziele Ihres Unternehmens.

 

Letzter Fördercall 2026: Jetzt Projekt vorbereiten

Der Fördercall von 8. bis 22. Oktober ist die letzte Möglichkeit im Jahr 2026, einen EAG-Investitionszuschuss für Photovoltaik und damit kombinierte Stromspeicher zu beantragen. Wer eine Investition plant, sollte daher nicht bis zum Start des Calls warten.

Sie planen eine neue Photovoltaikanlage, eine Erweiterung Ihrer bestehenden Anlage oder die Kombination mit einem Batteriespeichersystem?

Sprechen Sie frühzeitig mit uns. Wir prüfen Ihr Vorhaben, bereiten die erforderlichen Schritte für die Fördereinreichung vor und begleiten Sie anschließend von der Planung bis zur Realisierung Ihres Energiesystems.

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